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Erdgas
– aus neuen Quellen.

Zukunftsfähigkeit für Erdgasgeräte

Große Expertise, aber auch akribische Vorbereitung zeichnen auch die Umsetzung der Erdgasumstellung in Düsseldorf aus. Die Umstellung von L-Gas („low calorific“: niedriger Brennwert) auf H-Gas („high calorific“: hoher Brennwert) ist notwendig, da die Gasversorgung im Norden und Westen Deutschlands, aufgrund zur Neige gehender Förderquellen, auf eine andere Gasart umgestellt werden muss. 

Da die Gasgeräte, die bisher L-Gas verbraucht haben, aus Sicherheitsgründen nicht ohne weiteres mit H-Gas betrieben werden können, müssen sie im Rahmen der Erdgasumstellung technisch angepasst werden. Dies betrifft alle Geräte in Haushalten und Unternehmen. Für den Raum Düsseldorf steuert die Netzgesellschaft Düsseldorf als örtlicher Netzbetreiber diesen Prozess. Seit dem Frühjahr 2019 haben zunächst Erhebungsarbeiten stattgefunden. Mitte August 2020 startete die Netzgesellschaft dann mit den ersten Geräteanpassungen zur Vorbereitung der Umstellung von L-Gas auf H-Gas. Und musste sich auch gleich den Herausforderungen der Pandemie stellen, denn der Zeitplan für das Projekt ist eng. 

Anfang in Düsseldorf „Südwest“

Die erste Umstellung erfolgt bereits im Jahr 2021 in den südwestlich gelegenen Stadtteilen – dazu gehören Teile von Bilk, Friedrichstadt, Hafen, Hamm, Volmerswerth, Flehe, Himmelgeist und Holthausen. In diesem Gebiet hat die Netzgesellschaft seit Juli 2019 Kundenbesuche durchgeführt, um alle Gasgeräte zu erfassen und Ersatzteile zu bestellen. Mit Beginn der Pandemie mussten hier neue Wege gefunden werden, die Arbeiten auch weiterhin ausführen zu können und dabei weder Kunden noch Mitarbeiter zu gefährden. Während sich das Projektmanagement bereits im März 2020 auf mobiles Arbeiten einstellte und nur wenige technische Mitarbeiter vor Ort waren, wurde ein umfassendes Hygienekonzept für die Erhebungs- und Anpassungsarbeiten entwickelt. Das Tragen von FFP2-Masken gehört seitdem ebenso zum Standard wie das Desinfizieren der Hände vor und nach jedem Kundentermin, der Verzicht auf eine Kunden-Unterschrift und das Einhalten eines ausreichenden Abstands zum Kunden.  

Waren Kundinnen und Kunden zu Beginn angesichts solcher Hausbesuche noch eher skeptisch, legte sich das schnell wieder. Die Netzgesellschaft hatte mit ihren Maßnahmen sehr deutlich gemacht, wie wichtig uns der Infektionsschutz ist. Und das wiederum überzeugte die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, so dass die Corona-Pandemie keine zeitlichen Verzögerungen bei der Erdgasumstellung verursachte. Im Gegenteil.