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Die Mittel zum Leben.

WIR LIEFERN.

DIE MITTEL ZUM LEBEN.

Strom
Energie, ohne die nichts läuft.

Lockdown bedeutet geschlossene Geschäfte. Und nirgendwo finden sich mehr Geschäfte als in der Düsseldorfer Innenstadt. Das merken die Kunden, die plötzlich vor verschlossenen Türen stehen. Und das merken die Kolleginnen und Kollegen, die bei uns die Energie- und Wasserversorgung sicherstellen. Im Frühjahr 2020 passierte nämlich etwas durchaus Bemerkenswertes: Der Stromverbrauch im Stadtzentrum geht zurück, während der in den Stadtteilen steigt. Geschäfte und Schulen sind geschlossen, zahlreiche Menschen arbeiten zu Hause – hier spiegelt sich die Pandemie im Verbraucherverhalten.

Die Abteilung „Netzführung“ ist ein Herzstück unserer Düsseldorfer Versorgungssicherheit. Hier laufen alle Daten und Vorgänge für den Strombereich, aber auch für Gas, Wasser, Fernwärme und die öffentliche Beleuchtung zusammen. Die Netzleitstelle gehört zu den Bereichen, die rund um die Uhr besetzt sein müssen. Flexibilität und Schnelligkeit sind hier von jeher ein Muss. Veränderungen und Störungen erkennen – die richtigen Schritte einleiten – Versorgung wiederherstellen. Jeder, der dort arbeitet, hat diese Schritte verinnerlicht. In der Pandemie zahlt sich aus, was hier seit vielen Jahren gelebt wird. Nämlich das regelmäßige Durchspielen unterschiedlicher Krisenszenarien. Denn diese erprobten Mechanismen greifen im Ernstfall und funktionieren.

Wachsamkeit, schnelle Reaktion

Neu war 2020 die Erfahrung, über einen sehr langen Zeitraum die Wachsamkeit aufrechtzuerhalten. Entsprechend einer äußerst dynamischen Situation wurden Maßnahmen auch in der Netzleitstelle immer wieder angepasst. Und das ist vielleicht auch der größte Unterschied zwischen „herkömmlichen Krisen“ und einer Pandemie: Im Falle von Corona kann man keine Maßnahmen einleiten, um die Krise zu beheben. Man kann immer nur auf die sich fortwährend ändernde Lage reagieren. Aber das kann man natürlich sehr professionell und basierend auf langjährigen Erfahrungen. Denn Vertrauen, Verlässlichkeit und Strukturen, die über Jahre für das Krisenmanagement aufgebaut wurden, sind Grundvoraussetzung für ein reibungsloses Miteinander im Team und schnelle Entscheidungen. Und das hat sich in der Pandemie bewährt. Pläne in der Schublade zu haben – das ist das eine. Genauso wichtig ist es, mit wachen Augen und klaren Köpfen die jeweilige Situation zu betrachten und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Da braucht es beides: Expertise auf dem eigenen Gebiet und die Bereitschaft, den Fachleuten aus anderen Bereichen zuzuhören und deren Empfehlungen zu berücksichtigen. Beides – so haben wir in der Pandemie gelernt – ist hinlänglich vorhanden und garantiert die Versorgungssicherheit für unsere Stadt.