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Für nachhaltige Erzeugung

am WERK:

Für nachhaltige Erzeugung

Auf dem Düsseldorfer Weg
in die Zukunft.

Die Beliebtheit Düsseldorfs lässt sich eindrucksvoll an der stetig wachsenden Einwohnerzahl ablesen. Sie ist in den Jahren 2013 bis 2018 kontinuierlich von 613.000 auf 642.000 angestiegen. Dies entspricht einem Zuwachs von 29.000 Personen beziehungsweise 4,7 Prozent. Lauter Menschen, die in unserer Stadt gerne leben und arbeiten. Dafür, dass die Lebensqualität auch in einer wachsenden Stadt erhalten bleibt oder vielleicht sogar noch zunimmt, leisten wir als Energie- und Infrastrukturdienstleister einen elementaren Beitrag. Eine große Herausforderung vor diesem Hintergrund ist das Thema Klimaschutz: Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat im Sommer 2019 das Ziel der klimaneutralen Stadt auf das Jahr 2035 vorgezogen. Dabei sind wir ein bedeutender Unterstützer. 

Mit sehr guter Arbeit konnten wir bereits einen wesentlichen Beitrag leisten – und zwar aus eigener Kraft: mit dem Kraftwerksblock „Fortuna“ etwa, dem Herzstück der Düsseldorfer Energieinfrastruktur. 2016 ging die Anlage im Hafen in Betrieb. Seine hohe Flexibilität und seine klimaschonende Strom- und Wärmeproduktion auf Basis von Erdgas und Kraft-Wärme-Kopplung machen das Kraftwerk zur idealen Ergänzung der Erneuerbaren Energien. Der Ausbau des städtischen Fernwärmenetzes und eine zukunftsgerichtete Weiterentwicklung des MVA-Standorts in Flingern sind weitere zentrale Bausteine für die Erreichung der städtischen Klimaziele. Und für den Ausbau Erneuerbarer Energien steht die Stadtwerke-Tochter Grünwerke GmbH. 

Schon sehr früh haben wir die Bedeutung der Umwelt- und Klimaschutzziele für die strategische Ausrichtung unseres Unternehmens, für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und für die Investition in zukunftsgerichtete Infrastrukturen erkannt. Gegen den Branchentrend haben wir bereits vor rund zehn Jahren umfangreich in erdgasbasierte KWK-Infrastrukturen investiert, die bereits in aufkommende Entwicklungen einzahlen – etwa auf die Nutzung erneuerbarer Gase.

Wir setzen uns somit intensiv und differenziert mit dem Erreichen der Klima- und Umweltziele in Düsseldorf auseinander. Ganz klar, dass wir uns in diesem Zusammenhang auch selbst unter die Lupe nehmen: Wir verfolgen das ambitionierte Ziel, bis 2035 rund 30.000 Tonnen CO2 aus unserem eigenen Betriebsverbrauch zu vermeiden. Das entspricht einer Reduktion von knapp 71 Prozent. So arbeiten wir für Düsseldorf an dem Ziel der Klimaneutralität.

Ausgangspunkt war das Energieprogramm 2020, das zu Beginn des neuen Jahrtausends gestartet worden war. Bis 2010 hat es die Auswirkungen und Potenziale des Klimaschutzes in den Kategorien Erneuerbare Energien, Fernwärme, Energieeffizienz, Contracting und Klimaschutzprojekte analysiert. Auf dieser Basis entstand auch das Konzept „Der Düsseldorfer Weg“ zur Analyse und Bewertung von Klimaschutzmaßnahmen. Dieses Konzept gibt aktuell den SWD ebenso wie Politik, Verwaltung und Wirtschaft Orientierung.