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Umwelt schonen, Strom sparen Intelligente Stromzähler machen den Stromverbrauch sichtbar.
Intelligente Stromzähler machen den Stromverbrauch sichtbar.

Strom sparen klingt so einfach. Doch wo anfangen?
Was verbraucht eigentlich viel und was vielleicht weniger Strom? Welche kleine Veränderung hat große Auswirkungen? Muss die Mikrowelle, die eigentlich nur einmal die Woche benutzt wird, immer am Strom hängen? Frisst der Kühlschrank vielleicht mittlerweile mehr Strom, weil das Eisfach vereist ist?

Die meisten Menschen haben keine Vorstellung von ihrem Verbrauch. Kein Wunder. Strom ist schließlich nicht sichtbar. Zumindest bisher. Denn seit 2017 baut die Netzgesellschaft Düsseldorf in allen Haushalten und Unternehmen der Stadt nach und nach digitale Stromzähler ein. So will es der Gesetzgeber. Digitale Stromzähler, das sind entweder moderne Messeinrichtungen (für Haushalte bis zu 6.000 kWh Verbrauch oder 7 kW Anschlussleistung) oder zusammen mit einem Smart-Meter-Gateway intelligente Messsysteme (für Haushalte und Betriebe mit einem Jahresstromverbrauch von mehr als 6.000 kWh sowie für Stromerzeuger mit mindestens 7 kW).

Moderne Messeinrichtungen zählen den Strom wie der alte Stromzähler, haben aber eine digitale Anzeige und können den Verbrauch des vergangenen Tages, der vergangenen Woche, des vergangenen Monats und der vergangenen zwei Jahre anzeigen.

Wenn eine moderne Messeinrichtung durch ein Smart-Meter-Gateway zusätzlich in ein Kommunikationsnetzwerk eingebunden wird, handelt es sich um ein intelligentes Messsystem.

Ein Vorteil: Verbrauchswerte können komfortabel in einem Web-Portal ausgelesen werden. Die intelligenten Messsysteme machen so den Stromverbrauch für den Kunden sichtbar und visualisieren ihn, beispielsweise im SelfService. Wer seinen Verbrauch ganz genau im Blick hat, weiß auch, an welcher Stelle er sein Verbrauchsverhalten ändern und damit die Umwelt und sein Portemonnaie schonen kann. Außerdem wird das Leben der Kunden durch die intelligenten Messsysteme komfortabler. Sie übertragen die Verbrauchswerte automatisch und unter strengsten Sicherheitsbedingungen an berechtigte Parteien. Dadurch entfällt beispielsweise der Gang in den Keller zum Ablesen des Zählerstands.

Intelligente Messsysteme helfen außerdem dabei, das Verbrauchsverhalten des Kunden zu optimieren. So können wir ihm künftig auch individuellere Tarife und unterstützende Apps anbieten. Damit bis zum Jahr 2032 alle Haushalte und Unternehmen in Düsseldorf einen digitalen Zähler haben, gibt die Netzgesellschaft alles und rüstet jeden Tag 150 weitere Zähler um.